Wie ich der Erkältung entkam – meine Vitamin D Story

Seit ich denken kann, war ich jeden Winter mindestens 2 bis 3 Mal erkältet, aber eigentlich war es eher eine konstante Erkältung als einzelne. Nach der ersten Erkältung – die normalerweise mindestens 10 bis 14 Tage dauerte – spürte ich schon wieder ein neues Kratzen im Hals. Zudem regenerierte ich nach meinen Trainingseinheiten nur sehr langsam – ich fühlte mich irgendwie “rostig”.

Als ich meiner Schwester von meinen Symptomen erzählte, gab sie mir den Rat doch einfach mal bei meinem Hausarzt ein Blutbild machen zu lassen und auf mich auf einen Mangel der altbekannten Pappenheimer eines Vegetariers, also Vitamin B6, B12, Eisen, usw. testen zu lassen – aber dieses Mal eben auch auf Vitamin D.

Falls Du auch ein Blutbild machen möchtest, um Deinen Vitamin D Spiegel zu bestimmen:

  1. Du musst bei der Blutabnahme nüchtern sein
  2. Die korrekte Bezeichnung des Blutmarkers lautet 25(OH)Vitamin D3. 
  3. Die Kosten liegen je nach Krankenkasse bei ca. 35 €

Nach etwa einer Woche lagen die Ergebnisse aus dem Labor vor – keine Überraschung: Wie sonst auch waren alle Blutwerte tadellos – bis auf… Vitamin D. Die Konzentration lag bei nur 17 µg/l. Per Definition ein schwerer Mangel.

Und das, obwohl ich zu dieser Zeit täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, 3x/Woche joggen ging und in meiner Mittagspause einen einstündigen Spaziergang an der frischen Luft machte – also, so dachte ich, eigentlich genug Sonnenlicht tanken würde. Ich recherchierte daraufhin intensiver und stieß auf das Buch “Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie” von Raimund von Helden und auf den absolut sehenswerten Vortrag “Vitamin D – Hype oder Hope“ von Prof. Dr. Jörg Spitz. 

Solltest Du tiefer in das Thema einsteigen wollen, solltest Du Dir in jedem Fall beides anschauen. 

> https://www.amazon.de/Gesund-sieben-Tagen-Erfolge-Vitamin-D-Therapie/dp/3939865125

> https://www.youtube.com/watch?v=xEU7Hb8KrpM

Wenn Du es allerdings eilig hast, findest Du die wichtigsten Punkte für die praktische Anwendung auch in diesem Post.

Welche Symptome gibt es bei Vitamin-D-Mangel?

Neben meinen Symptomen kann sich Vitamin-D-Mangel, d.h.ein Wert unter 50 µg/l noch weit extremer äußern. Laut aktuellen Studien des Robert Koch Instituts leiden ca. 56 % der Erwachsenen (18 – 79 Jahre) und 45,6 % der Kinder (1 – 17 Jahre) in Deutschland an Vitamin-D-Mangel. 

Das liegt schlicht daran, dass wir uns, anders als unsere Vorfahren, im Winter (aber natürlich auch im Sommer) zumeist drinnen aufhalten und dadurch viel zu wenig Sonne abkriegen, um ausreichend Vitamin D auf natürliche Weise zu produzieren.

Folgende Symptome können durch Vitamin-D-Mangel verursacht werden:

  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung & Müdigkeit
  • Häufige Erkrankungen oder Infektionen
  • Depressionen
  • Verminderte Wundheilung
  • Knochen- und Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen

Das Dreamteam: Vitamin D, Vitamin K und Magnesium!

Wenn man Vitamin D zuführt, produziert der Körper mehr Vitamin K2-abhängigen Proteine, die Calcium im Körper transportieren, was viele gesundheitlichen Vorteile hat. Wenn allerdings keine ausreichende Menge Vitamin K2 verfügbar ist, bleiben diese neuen Proteine inaktiv. Daher braucht Vitamin D immer Vitamin K, um seine Wirkung voll zu entfalten.

Zusätzlich ist auch die Einnahme von Magnesium empfehlenswert, da es für alle Umwandlungsschritte von Vitamin D benötigt wird. Außerdem: Falls schon eine latente Unterversorgung mit Magnesium besteht, kann die Einnahme von großen Mengen Vitamin D zu einem Magnesium-Mangel führen, was wiederum auch die Aufnahme von Vitamin D hemmt. Ergo, solltest Du, wenn Du Vitamin zuführst, auch Vitamin K und Magnesium supplementieren.

Folgende Produkte nehme ich zu mir und bin äußerst zufrieden

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Wie erhöhe ich meinen Vitamin D Wert?

Bei Vitamin-D-Mangel gibt es eine Auffüll- und eine Erhaltungsdosis, die sich am Körpergewicht orientiert.

Ein gesunder Vitamin D Wert liegt bei mindestens 50 µg/l. Um diesen zu erreichen, muss man in der sogenannten Auffüllphase kurzfristig sehr hohe Dosen Vitamin D zu sich nehmen. Das ist nötig, da bei kleinen Dosen ein Großteil direkt vom Körperfett aufgenommen wird und somit gar nicht erst in den Blutkreislauf gelangt. Die üblicherweise empfohlenen Tagesdosen decken zwar den täglichen Bedarf, sind aber zu gering, um die erschöpften Speicher wieder aufzufüllen.

Auffülldosis Vitamin D

Formel Auffülldosis

Beispielhaft bedeutet das bei einem Körpergewicht von ca. 80 kg und einer 14-tägigen Auffüllphase mit dem Ziel den Vitamin D Wert von 17 auf 50 anzuheben, dass ich täglich ca. 30.000 IE D3 (30 Tropfen) nehmen musste. Dazu ca. 200 µg Vitamin K (20 Tropfen) und 400 mg Magnesium (1 Tablette)

Erhaltungsdosis:

Nachdem durch die Auffüllphase die körpereigenen Vitamine D Speicher wieder aufgefüllt sind, kann man jetzt die Menge des eingenommenen Vitamins D auf die sogenannte Erhaltungsdosis reduzieren. Diese dient dazu, die Konzentration auf einem konstanten Niveau zu halten.

Formel Erhaltungsdosis:

Das heißt in meinem Fall täglich 8000 IE.

Fazit:

Nach ungefähr 6 Wochen hatte ich einen Wert von 55 erreicht und damit nahezu eine Punktlandung auf meinen Zielwert hingelegt. 

Schon während der Einnahme habe ich die positive Wirkung deutlich gespürt. Ich habe mehr Energie, bin besser gelaunt und auch das rostige Gefühl ist verschwunden.

Und jetzt das Beste: Seit ich Vitamin D supplementiere, war ich zwar noch ein einziges Mal erkältet. Aber! Ich lag anders als bei jeder anderen Erkältung meines bisherigen Lebens nicht mindestens 5 Tage im Bett. Am 4. Tag nach den ersten Erkältungsanzeichen war ich stattdessen schon wieder am Trainieren. Zum ersten Mal im Leben hatte mich also eine Erkältung nicht 10-14 Tage in ihren Klauen. Es blieb bei ganz leichten Symptomen – mein Immunsystem hatte die Erkältung mitten im Winter erfolgreich abgewehrt.

Ich kann nur sagen, probiert es selbst aus – auf einen Winter ohne Erkältungen.

Die wichtigsten Links auf einen Blick:

> Vitamin D Link

> Vitamin K Link

> Magnesium Link

> Buch 

> Youtube Link

> Studie Robert Koch Institut

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